Leitfaden zur Quellenanalyse

Die meisten Kriterien, die die Quellenanalyse der Oberstufe der Gymnasien kennzeichnen, sind an der Universität zumeist zu vernachlässigen, das sie unnötig Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem, wenn es darum geht, die Sekundärliteratur für die Abschlussarbeit zusammenzutragen, gilt es, Zeit zu sparen. Die Kompetenz, mit Quellen sachkundig umzugehen, wurde bereits in der Schule vermittelt, die Universität verlangt jedoch weitergehende Kompetenzen.

Bevor die erste Zeile gelesen wurde

Waschzettel oder Klappentexte reichen zunächst für die Triage. Durch sie lässt sich auf den ersten Blick feststellen, ob die Quelle für den benötigen Zweck geeignet ist. Dabei lassen sich folgende Aspekte sofort klären:

  • Autor
  • Intention
  • Genre

So werden Quellen, die nicht zweckdienlich sind, schon bald wieder auf das Buchregal zurückgestellt werden und kosten keine unnötige Zeit. Es gilt daher, den Aussagewert der Quelle stets schnell und sicher bestimmen zu können.

Schnell ist manchmal besser

Auch wenn akademische Sorgfalt immer eine wunderbare Tugend ist, sollten doch einige Prozesse so gut wie möglich abgekürzt werden. Bei der Auswahl von Quellen ist das Querlesen eine hervorragende Möglichkeit, um wertvolle Zeit zu sparen. Diese Fähigkeit ist kein Talent, das man beneiden muss. Mit ein wenig Übung kann jeder Leser die gewünschten Schlüsselbegriffe im Text als Haltepunkte nutzen und den restlichen Text mit dem nötigen Desinteresse überfliegen. Dafür braucht es nur regelmäßiges Training. Ein weiterer Tipp, um schneller mit der Quellenarbeit voranzukommen, sind Abkürzungen der hochwertigen Art. Daher ist es angeraten, die Bibliographie einer Quelle aufmerksam zu durchforsten, um weitere Quellen der gleichen Art schneller zu finden. So wie Wiki meist der erste Einstieg in die Internetrecherche ist, so beziehen sich auch schriftliche Quellen aufeinander und verweisen damit auf mehr Material in einem begrenzten Gebiet. Unsystematisches Bibliographieren kann daher erheblich Zeit einsparen.

Kontext ist bei der Quellenanalyse alles

Kontextualisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben bei der Quellenarbeit. Nicht immer muss eine Quelle in ihren historischen Kontext gestellt werden, aber die Kontextualisierung mit anderen Quellen muss in jedem Fall erfolgen. Nur so kann die Quelle endgültig eingeordnet werden. Und auch wenn diese Quelle sowohl der Mehrzahl der Quellen als auch der eigenen These widerspricht, kann sie sich dennoch hervorragend eignen, um in der Diskussion der Arbeit als Contra-Position zu dienen. Diese Einbettung in den argumentativen Kontext der Arbeit ist auch ein Indikator für die Relevanz, die man der Quelle beimisst.

Interdisziplinäres Arbeiten oder Hilfsquellen

Quellen findet man nicht immer nur in der Bibliothek der eigenen Fakultät. Auch andere Disziplinen können Material für die Bibliographie bereithalten. Der früher gebräuchliche Begriff der „Hilfsquelle“ ist daher heute durch den Term „Nachbardisziplin“ ersetzt worden. Diese Umbenennung beweist auch, wie wichtig das Forschen jenseits des eigenen akademischen Tellerrandes ist. So bedienen sich Soziologen gern bei den Psychologen, die Literaturwissenschaftler bemühen mit Vorliebe die Quellen der Soziologen und auch in den MINT Fächern ist interdisziplinäres Arbeiten eher die Regel als die Ausnahme. Die sorgfältige Auswahl der Quellen ist auch deshalb immer die zentrale Aufgabe für eine Recherche, die zu bestmöglichen Ergebnissen führen wird. Wem die Suche und Recherche zu mühsam ist kann sich auch mittels Ghostwriting bzw. mit Hilfe vom Ghostwriter das ganze sparen. Unsere Ghostwriter Agentur übernimmt die mühsame Quellenanalyse für Hilfesuchende.

Autor: Bettina K.

Datum: 26.06.2017

 

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Kontextualisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben bei der Quellenarbeit. Nicht immer muss eine Quelle in ihren historischen Kontext gestellt werden, aber die Kontextualisierung mit anderen Quellen muss in jedem Fall erfolgen. Nur so kann die Quelle endgültig eingeordnet werden.
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