Berufsbegleitende Promotion: Alle Chancen wahren 

Die berufsbegleitende Promotion ist nicht nur bei den MINT-Fächern beliebt. Denn diese Form der Promotion hat sich auch in den Geisteswissenschaften durchsetzen können. Sie birgt sehr viele Vorteile, aber natürlich auch Nachteile. Wer also einen Masterabschluss mit ausreichenden Credit Points aufzuweisen hat, kann auch über eine Promotion nachdenken, die eine gleichzeitige Karriere ermöglichen kann.

Welche Möglichkeiten gibt es für die berufsbegleitende Promotion?

Wie jede andere Promotion auch, sind für die berufsbegleitende Promotion drei bis fünf Jahre einzukalkulieren. Parallel zur Dissertation läuft der Job. Dieser kann an der Uni sein oder in einem Wirtschaftsunternehmen. Diese Industriepromotion erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Viele SuS kennen zumeist das Unternehmen, das eine der Säulen des Studiums ist. Oftmals ist der Promotion auch ein duales Studium vorausgegangen. Es kann aber auch sein, dass Masterabsolventen nach einiger Zeit im Job beschließt, doch noch zu promovieren. Wenn die Vorgesetzten einverstanden sind, kann die Suche nach einem Betreuer oder einer Betreuerin beginnen. Idealerweise handelt es sich dabei um die Person, die schon während des Studiums zu den Ansprechpartnern gehört hat. Für die Promotion kann sich der Promotionskandidat entweder freistellen lassen oder in Teilzeit arbeiten. Dank der EU gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit. Das Marie-Curie-Programm. Diese Promotionskandidaten und -kandidatinnen investieren 50 Prozent Arbeit und können die anderen 50 Prozent für das Schreiben der Promotionsarbeit aufwenden. Mit dem Fernstudium zur Promotion ist dann die dritte Option, die jedoch sehr fordernd sein kann. Denn es gibt auch Chefs, die den Promotionswünschen nicht sehr aufgeschlossen gegenüberstehen und vollen Einsatz fordern. Dann ist das Schreiben der Dissertationsarbeit am Abend und an den Wochenenden zu absolvieren. Das kann die Abgabe der Arbeit deutlich verzögern. 

Die Vor- und Nachteile der berufsbegleitenden Promotion

Vorteile:

  • Geld

Schon die erste Stufe auf der Karriereleiter erklommen, ein nettes Gehalt und zugleich promovieren. Das ist wohl der größte Vorteil der berufsbegleitenden Promotion.

  • Praxisbezug

Praktisch arbeiten und zugleich auch forschen, das ist ein Privileg, welches viele Doktoranden und Doktorandinnen sehr zu schätzen wissen

Nachteile:

  • Unfreiheit bei der Themenwahl

Bei der Industriepromotion haben die Unternehmen gern ein Mitspracherecht. Deshalb wird das Thema der Doktorarbeit auch sehr oft vom Unternehmen vorgegeben.

  • Schwache Schnittstelle zur Akademie

Durch die physische Trennung ist in vielen Fällen der Kontakt zum Betreuer oder der Betreuerin nicht so eng. Auch Terminprobleme können aufkommen. SuS, die viel Input von ihren Betreuungspersonen erwarten, sollten sich dieser Problematik bewusst sein.

  • Zeitmanagement

Die größte Hürde bei einer dualen Promotion ist die Zeit. Ein sehr detailliertes Zeitmanagement ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Dafür ist sehr viel Selbstdisziplin nötig und Verzicht im privaten Bereich sollte von Beginn an einkalkuliert werden.

Trotz dieser Nachteile ist eine berufsbegleitende Promotion aber eine sehr gute Möglichkeit, um schneller Karriere zu machen. Zudem ist der Doktorgrad bei Gehaltsverhandlungen ein großer Vorteil. Und wenn zusätzliche Hilfe vonnöten ist, dann kann ein Ghostwriter nicht nur beim Schreiben der Masterarbeit assistieren, sondern auch bei der Doktorarbeit eine wertvolle Hilfe sein. 

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