Literaturtheorie in der Anglistik – ein Überblick

Die Literaturtheorie ist für das Studium der Literaturwissenschaften von enormer Bedeutung. Texte werden auf akademischem Terrain nicht nach eigenem Gusto interpretiert. Für diese Aufgabe braucht es einen wissenschaftlichen Unterbau, der nicht nur als akademische Rechtfertigung gilt, sondern auch die Arbeit der Literaturwissenschaftler enorm erleichtert. Vor allem im Bereich der Anglistik wird daher großer Wert auf die korrekte Anwendung der Literaturtheorien gelegt.

Die wichtigsten Literaturtheorien im Überblick

  • Strukturalismus und Semiotik
  • Historical Reading
  • Phänomenologie
  • Reader Response Theory
  • Gender Orientated Reading
  • Colonial Studies
  • Marxistische Literaturtheorie

Hier handelt es sich nur um einige der wichtigsten Theorien, von denen einige auch aus der Germanistik bekannt sind, es gibt jeoch noch eine Reihe anderer Herangehensweisen, um Texte professionell zu bearbeiten. Doch dieser kleine Überblick dürfte Beweis genug sein, dass auch Literaturwissenschaftler viel Zeit dafür aufwenden müssen, um ihr Handwerk zu erlernen.

Wozu Literaturtheorie?

Theorien sind nicht dazu geschaffen worden, Studenten zum Auswendiglernen von enormen Textbergen zu zwingen. Sie geben stattdessen eine Struktur vor, ohne die eine Arbeit mit Texten nicht nur unprofessionell, sondern vor allem unstrukturiert wäre. Um eine These klar zu beweisen, muss jedoch eine Struktur vorhanden sein, ein Gerüst, an dem sich Annahmen und Hypothesen zu einer klaren Argumentation entwickeln können. Das Wissen um die Theorie ist damit mehr Hilfe als Bürde.

Theorie als Basis für interdisziplinäres Arbeiten

Ein Teil der Literaturtheorien findet seine Wurzeln an anderen Fakultäten. Damit bietet sich die Möglichkeit, interdisziplinär zu arbeiten. So ist das Historical Reading tief in der Geschichte verwurzelt. Dabei spielt nicht nur die Landeskunde eine Rolle, denn sehr oft können Texte auch hervorragend in ihrem globalen historischen Kontext analysiert werden. Die Literaturtheorien, die sich mit Gender und dem Feminismus beschäftigen, gehen da noch einen Schritt weiter.

Hier spielen nicht nur Geschichte und Soziologie hinein, in dieser Literaturtheorie werden ebenfalls psychologisch fundierte Argumentationen verwendet. Auch wenn die Gender Studies als eigene Disziplin einen immer schlechteren Ruf haben, in der Literaturtheorie ist dieser Ansatz zur Textanalyse beliebt und sorgt häufig für akademisches Aufsehen.

Theorie und Praxis

Die Literaturtheorie der Wahl ist nicht nur ein Steckenpferd oder eine Möglichkeit, Struktur in Textanalysen zu bekommen. Sie kann auch dafür sorgen, dass sich Studierende aus der Masse herausheben können. Dafür muss noch nicht einmal eine besonders exotische Theorie gewählt werden. Vor allem in den unteren Semestern können Studenten damit früh und zweifelsfrei darauf hinweisen, dass sie ihre Studien ernst nehmen und zu einer Eigenleistung bereit sind. Und auch wenn sich das Studium immer stärker durch stumpfes Aufwendiglernen auszeichnet, kann sich dieser Einsatz lohnen. Wer unter Zeitdruck gerät, der kann sich auch mittels Ghostwriting einen Ghostwriter in Literaturwissenschaften via Ghostwriter Agentur bedienen.

Durch diese Eigenleistung gewinnen auch Studenten jenseits der Masterstudiengänge schon eine Reputation, die von Dauer ist. Die meisten Dozenten warten nur darauf, auf fachlichem Terrain die akademischen Klingen zu kreuzen. Mit einer wohlfundierten Literaturtheorie können Studenten dabei zu Gesprächspartnern in Diskussionen werden, die Seminare rundum zum persönlichen Erfolg werden lassen. So bekommt die Theorie einen sehr praktischen Nutzen.

Autor: Bettina K.

Datum: 16.07.2017

 

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